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Kurzbericht Generalversammlung 2012

1. September 2012 um 09:34:00

Raiffeisen Lüdinghausen weiter erfolgreich

Generalversammlung zieht Schlussstrich unter Geschäftsjahr 2011 / Gesamtumsatz steigt auf 75,9 Millionen Euro / Deutliche Zuwächse im agrarischen Kerngeschäft

 Lüdinghausen/Olfen. Die Raiffeisen Lüdinghausen boomt –zur Freude von Vorstand, Aufsichtsrat, Geschäftsführung und aller 1.034 landwirtschaftlichen Mitglieder. Darüber hinaus profitieren auch breite Bevölkerungskreise – ob als Kunde in den acht Raiffeisen-Märkten, als Bezieher von Baustoffen oder als Abnehmer von Brenn-, Kraft- und Treibstoffen – vom geschäftlichen Erfolg der heimischen Genossenschaft. Das wurde am Montagabend (27. August) auf der vom Aufsichtsratsvorsitzenden Heinrich Vinnemann geleiteten Generalversammlung in der Stadthalle Olfen in den Berichten der beiden Geschäftsführer Alfons Oberholz und Norbert Menge zum Geschäftsjahr 2011 deutlich.

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 „Ich glaube feststellen zu können, dass wir für das Jahr 2011 unter den wirtschaftlichen Bedingungen doch ein insgesamt befriedigendes Ergebnis erzielt haben.“ Mit diesen Worten und dem abschließenden Dank für die gute Zusammenarbeit beendete Alfons Oberholz seine Berichterstattung über die Bilanz für das Geschäftsjahr 2011. Diese weist einen Warenumsatz in Höhe von rund 75,9 (Vorjahr: 65,9) Millionen Euro aus. Rund zehn Millionen Euro mehr als im Vorjahr standen am Stichtag 31. Dezember 2011 als Gesamtumsatz in den Büchern. Als Grund dafür nannte Geschäftsführer Norbert Menge starke Zuwächse im Handel mit landwirtschaftlichen Gütern und preisbedingten Steigerungen. Insgesamt wurden 214.000 (Vorjahr: 198.500) Tonnen gehandelt. Hauptumsatzträger sind weiterhin Futtermittel, die über die Raiffeisen Transportgesellschaft RTG an die Kunden ausgeliefert werden. „Die Geschäftsbereiche in denen wir tätig sind, entwickelten sich zwar unterschiedlich, so konnte doch in fast allen Bereichen, das vergangene Geschäftsjahr mit Umsatzzuwächsen abgeschlossen werden“, resümierte Menge. Und weiter: „Der Hafenstandort RaiLog wird für uns als genossenschaftlicher Umschlagsplatz immer wichtiger. Seit diesem Frühjahr können die Flüssigdünger  direkt vom Schiff in die neuen Flüssigdüngertanks gepumpt werden.“

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 Investiert hat die Raiffeisen Lüdinghausen auch in erheblichem Maße. Insgesamt 825.000 Euro betrug das Investitionsvolumen in 2011. „Investitionsschwerpunkt in 2012 ist neben den erforderlichen Ersatzinvestitionen weiterhin die Modernisierung der Technik sowie die Installation weiterer Photovoltaikanlagen auf den Gebäuden der Genossenschaft, um langfristig auch die Strompreise abzusichern“, erläuterte Oberholz. „Wir investieren in unsere Standorte, um Werte zu erhalten, Qualität zu sichern und insbesondere um Wertschöpfung zu betreiben.“ Die Kosten der geplanten Maßnahmen belaufen sich auf rund 650.000 Euro.

 Insgesamt erwirtschaftete die Genossenschaft an ihren zehn Standorten mit ihren 100 Mitarbeitern – davon z. Zt. zwölf Auszubildende – einen Jahresüberschuss in Höhe von 261.000 Euro. Durch Beschluss der Generalversammlung geht ein Teil des Gewinns als Stärkung in die Rücklagen. Zusätzlich wird eine Warenrückvergütung in Höhe von 142.000 Euro an die Mitglieder ausgeschüttet.

 Angesichts der auch in 2012 anhaltend guten Geschäftszahlen waren die weiteren Beschlüsse nur noch Formsache. Vorstand und Aufsichtsrat wurde einstimmig Entlastung erteilt. Wiederwahl hieß es für Alfons Schwersmann, Reinhard Nüse und Martin Eschhaus in den Aufsichtsrat. Neu in den Aufsichtsrat wurde Dirk Pernhorst aus Lüdinghausen und Georg Große Böckmann aus Nordkirchen gewählt. Alle Wahlen erfolgten einstimmig. Herbert Lütke Holz aus Nordkirchen stellte sich aus beruflichen Gründen nicht zur Wiederwahl. Die Versammlung dankte ihm für über zehnjährige ehrenamtliche Tätigkeit.

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 Den Schlusspunkt des Abends setzte Dr. Ludger Schulze Pals, Chefredakteur vom Fachmagazin „top agrar“, mit seinem Vortrag über „Die Zukunft der intensiven Tierhaltung in Deutschland“.

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Eines der aktuellen „agrarpolitischen Megathemen“, betonte der Referent. In seiner Analyse und Bewertung machte er den deutschen Landwirten Mut. Angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach Fleisch böten sich gute Chancen. Sein Fazit: „Wir haben große Potenziale, aber auch große Risiken. Dafür lohnt es sich, gemeinsam, fair, konstruktiv und wenn nötig hart miteinander zu ringen.“

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